Helfer in Not – Hilfe in Not?

Auch wenn ich mich inzwischen ernüchtert und frustriert von der Piratenpartei abgewandt habe, das Fernsehen bleibt mir treu. :-)
War mein “größter” Erfolg doch als Politiker gerade mal ein Interview im BR Quer Webchannel.
In meinem neuen Tätigkeitsfeld wurde meine Telegenität bereits früht entdeckt und mit einem Auftritt im Staatsfernsehen belohnt. Ich warte nun auf Angebote aus Hollywood.

Spaß beiseite, das BR Magazin Geld und Leben berichtete in der letzten Woche unter dem Titel “Patient Krankenhaus” über die Unterfinanzierung deutscher Krankenhauser. Wie es der Zufall so will war gerade ich am Drehtag in der Notaufnahme eingeteilt, daher dürft ihr im folgenden Beitrag meine Augenringe bewundern:

Kurzer Hinweis in eigener Sache. Ich arbeite als Arzt in der Notaufnahme, dass macht mich jedoch noch nicht automatisch zu einem Notarzt. Notarzt ist eine Zusatzqualifikation, welche man erst nach mind. 2 Jahren Berufserfahrung (ink. 6 Monate Intensiv) und nach Absolvierung eines speziellen Kurses erlangen kann. Ebenso bin ich zwar Arzt, umgangssprachlich gerne auch Doktor genannt, aber meine Promotion habe ich noch nicht abgeschlossen. Damit habe ich nicht das Recht den Titel “Dr. med” zu tragen. Aber dass TV-Beiträge über Ärzte nichts mit der Realität zu tun haben wissen wir eh seit Dr. House, Schwarzwaldklinik und Co.

Ein Kommentar

  1. 1

    Die Promotionen von Medizinern sollen ja recht kurz sein, habe ich mir sagen lassen… ;-)

    Schön, wieder von Dir zu lesen!