Piratenforderungen im Jahrbuch Sucht 2013

Einmal jährlich bringt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen das Jahrbuch Sucht heraus.
Die dazu veröffentlichten Pressemitteilungen sind allesamt lesenswert.

Trotz Leistungsschutzrecht erlaube ich mit folgenden Absatz komplett zu zitieren:

Polizei- und Zollmaßnahmen können das Problem jedoch nicht lösen. Dies hat sich in der langen Geschichte der Drogen gezeigt. Inwieweit Repression überhaupt zur Minderung des Drogenkonsums beiträgt, ist bis jetzt durch keine wissenschaftliche Evaluation belegt.

Das deckt sich mit den politischen Forderungen der Piratenpartei. Die Prohibition von Drogen ist gescheitert. Statt dessen geht es darum sich vorurteilsfrei mit dem Konsum von Genussmitteln und dessen Folgen auseinanderzusetzen. Dazu gehört neben einer kontrollierten Legalisierung umfassende, ideologiefreie Aufklärung genauso wie wirksame Prävention. Einem Werbeverbot für alle Drogen (legal wie illegal) stehen die Piraten zum Beispiel aufgeschlossen gegenüber.

Als weiteres Lesematerial empfehle ich den von vielen Piraten aus dem ganzen Bundesgebiet erarbeiten drogen- und suchtpolitisches Antrag für das kommende Wahlprogramm.

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